Schöne Texte für Herz und Seele

Wenn der Tag vorüber ist,

denke ich an alles, was ich getan habe. Habe ich den Tag vergeudet oder habe ich etwas erreicht?
Habe ich mir einen neuen Freund gemacht oder einen Feind?
War ich wütend auf alle oder war ich freundlich?
Was ich auch getan habe, es ist vorbei.
Während ich schlafe, bringt die Welt einen neuen strahlenden Tag hervor, den ich gebrauchen kann oder vergeuden oder was immer ich will.
Heute Abend nehme ich mir vor: Ich werde gut sein, ich werde freundlich sein, ich werde etwas tun, was wert ist, getan zu werden."                                     Calvin O. John

Wenn  wir eine Blume anschauen,

sehen wir, dass sie aus vielen verschiedenen Elementen besteht, weshalb wir sie auch als Gebilde bezeichnen. Eine Blume besteht aus vielen Nicht-Blumen-Elementen. Wir können das gesamte Universum in einer Blume sehen. Wenn wir eine Blume eingehend und tief betrachten, können wir die Sonne, den Boden, den Regen und die Gärtnerin sehen. In gleicher Weise können wir den gesamten Kosmos sehen, wenn wir die Erde auf diese Weise betrachten.

 

Aus „ Liebesbrief an die Erde“ von Thich Nhat Hanh

Unser wahres Zuhause

ist der gegenwärtige Augenblick. Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Augenblick leben, verschwinden unsere Sorgen und Nöte und wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.

Thich Nhat Hanh


Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, dass er nichts weiß,
wie alle anderen auch nichts wissen;
nur weiß er, was die anderen
und auch er selbst noch lernen müssen.

 

Wer in sich fremde Ufer spürt
und Mut hat, sich zu recken,
der wird allmählich, ungestört von Furcht,
sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein, ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

 

Carlo Karges

 

 

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